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Morgenübelkeit in der Schwangerschaft: Ist sie unvermeidlich?

Morgenübelkeit, die Übelkeit und das Erbrechen einiger schwangerer Frauen, ist ein häufig vorkommendes Schwangerschaftssymptom. Morgenübelkeit betrifft ca. 80 % der schwangeren Frauen und ist oft eines der ersten Schwangerschaftssymptome. Diese unangenehme Situation kann mit ein paar Tipps zur Selbstfürsorge unter Kontrolle gebracht werden.

Trotz des Namens kann „Morgen“ übelkeit zu jeder Tageszeit auftreten. Aber wann fängt Morgenübelkeit üblicherweise an, und was sind die Ursachen und Behandlungsmethoden? Dies sind einige der Fragen, die wir heute beantworten, also lies gerne weiter.

Warum spüren Frauen Morgenübelkeit

Medizinische Forscher haben noch nicht genau herausgefunden, warum Morgenübelkeit auftritt. Jedoch wurde die körperliche Reaktion auf das Schwangerschaftshormon hCG als eine mögliche Ursache vorgeschlagen. Dies ist das Hormon, mit dessen Produktion der Körper beginnt, nachdem die befruchtete Eizelle sich in die Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat. 

Ist Morgenübelkeit während der Schwangerschaft unvermeidlich?

Da Morgenübelkeit ca. 80 % der schwangeren Frauen betrifft, erscheint sie fast wie ein unvermeidlicher Teil der Schwangerschaft. Jedoch verspüren manche Frauen gar keine Morgenübelkeit. Wenn Du zu den 80 % gehörst, können einige Vorsorgemaßnahmen und Tipps zur Selbstfürsorge helfen, mit den Symptomen umzugehen und sie zu minimieren. 

Wie stark kann Morgenübelkeit werden?

Die Schwangerschaft jeder Frau ist anders, genau wie ihre Morgenübelkeit, welche von mild bis hin zu extrem stark variieren kann. Für manche Frauen können die Symptome milde Übelkeit und Magenschmerzen ein paar Mal pro Tag beinhalten. 

Auf der anderen Seite haben ca. 1 % der Frauen extrem starke Symptome der Morgenübelkeit und erhalten die Diagnose einer Erkrankung namens Hyperemesis gravidarum. Bei dieser Erkrankung erleben Frauen starke Übelkeit, häufiges Erbrechen, Gewichtsabnahme und ein Ungleichgewicht der Elektrolyte. 

Manchmal ist in solchen Fällen ein Krankenhausaufenthalt notwendig. 

Behandlung der Morgenübelkeit​

Mit einigen Tipps zur Selbstfürsorge, Hausmitteln und natürlichen Behandlungsmethoden kannst Du die Morgenübelkeit bedeutend reduzieren. Hier sind einige Tricks:

  • Vitamine: Die Einnahme von Vitamin B6 während der Schwangerschaft kann in einigen Fällen die Stärke der Morgenübelkeit reduzieren. Frage Deinen Arzt um Rat und nach der Dosierung
  • Ingwer: Es wurde gezeigt, dass Ingwer die Morgenübelkeit reduzieren kann.  Ingwerhaltige Lebensmittel und Getränke können Deine Symptome auf natürliche Art lindern
  • iss kleine, häufige Mahlzeiten: Anstelle weniger schwerer Mahlzeiten solltest Du versuchen, tagsüber mehrere kleine Snackpausen einzulegen. So überlastest Du Dein Verdauungssystem nicht und es ist einfacher, Essen bei Dir zu behalten
  • Ausreichend Wasser: Das durch Morgenübelkeit verursachte Erbrechen kann Dich dehydrieren und die Symptome verschlimmern. Trinke tagsüber kleine Schlucke Wasser, um ausreichend mit Flüssigkeit versorgt zu sein
  • vermeide scharfes und zuckerreiches Essen: Sehr scharfes oder zuckerhaltiges Essen kann Deinen Magen reizen und Übelkeit verursachen. Es ist eine gute Idee, diese Mahlzeiten zu vermeiden, genau wie jegliche Nahrungsmittel, bei dessen Geruch oder Geschmack Dir übel wird. Iss einfache Lebensmittel, die leicht verdaulich sind. Hier ist ein praktischer Ernährungsleitfaden, der Dir bei der Entscheidung hilft, was Du in den verschiedenen Stadien Deiner Schwangerschaft essen solltest 
  • Akupressur: Studien haben gezeigt, dass Akupressur am Handgelenk Symptome der Morgenübelkeit reduzieren und als alternative Methode der Linderung verwendet werden kann
  • emotionale Unterstützung: Zusätzliche Angst und Stress können das Unbehagen verschlimmern. Unterstützung durch Deine Freunde und Familie kann bei der Linderung Deines Leidens und den Symptomen helfen.

Wann in der Schwangerschaft endet die Morgenübelkeit?

Für die meisten Frauen beginnt Morgenübelkeit üblicherweise um die 5. oder 6. Woche herum und wird um die 12. bis 14. Woche herum weniger. Für eine geringe Anzahl an Frauen – ungefähr 10 % – kann sie bis zur 20. Woche andauern. In noch wenigeren Fällen kann die Morgenübelkeit die ganze Schwangerschaft hindurch andauern. 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27507366
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25654792
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12887118
http://americanpregnancy.org/pregnancy-health/morning-sickness-during-pregnancy/
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https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2907767/
http://news.cornell.edu/stories/2008/06/pregnant-women-get-morning-sickness-protect-fetus
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28629250
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11303547
https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/morning-sickness/symptoms-causes/syc-20375254
https://www.nhs.uk/news/pregnancy-and-child/drugs-ginger-and-acupuncture-best-for-morning-sickness/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17130022

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